Chirotherapie
Die Chirotherapie ist eine Jahrtausende alte Untersuchungs- und Behandlungsform, mit der Funktionsstörungen der Bewegungsorgane und insbesondere der Wirbelsäule erkannt und behandelt werden können.Die Behandlung erfolgt in der Regel ohne Medikamente durch Mobilisierung der gestörten Strukturen. Besonders seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die ärztliche Chirotherapie zu einer von der medizinischen Wissenschaft anerkannten Methode entwickelt. Diese Techniken sind ausschließlich Ärzten vorbehalten, die die Zusatzbezeichnung "Chirotherapie" (Manuelle Medizin) führen.
Die chirotherapeutischen Therapieverfahren sind besonders geeignet zur Behandlung orthopädischer Krankheitsbilder, wie z.B.
Blockaden, Rückenschmerzen
Verspannungen
Fehlbelastungen
Kopfschmerzen
Die Behandlung erfolgt in der Regel ohne Medikamente durch Mobilisierung und Manipulation der gestörten Strukturen.
Bei Störungen der Wirbelsäule führt die gezielte Manipulation (Handgrifftechnik mit schnellem Impuls) am sichersten und schnellsten zum Erfolg. Diese Techniken sind ausschließlich Ärzten vorbehalten. Die sachgerechte Anwendung der gezielten Manipulation kann die gestörte Funktion an der Wirbelsäule und an den Gelenken von Armen und Beinen oft sehr schnell wiederherstellen. Oft ist damit auch eine Schmerzlinderung verbunden. Deshalb ist die Chirotherapie eine sehr wirksame Methode der Schmerzbehandlung.
Meist sind zum Behandlungserfolg 2-3 Sitzungen erforderlich. Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen getragen.
Autor: M. Ayub
Artikel erstellt am 01.10.2011, letzte Änderung am 12.07.2018